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Press Release (in German): SyNergy-Mitglied Arthur Liesz wirbt prestigeträchtigen Starting-Grant des Europäischen Forschungsrats ein.

Zehn Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verschiedener Disziplinen haben gemeinsam mit der LMU je einen Starting-Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) für ihre Forschung eingeworben. Die Projektförderung beträgt jeweils etwa 1,5 Millionen Euro. Sie wird anhand der wissenschaftlichen Exzellenz der Antragsteller sowie des beantragten Projekts vergeben und zählt zu den angesehensten Forschungsförderungen in Europa.

30.07.2018

Privatdozent Dr. Arthur Liesz leitet am Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD) am Klinikum der LMU eine Emmy Noether-Gruppe zum Thema ischämischer Schlaganfall. Er beschäftigt sich in seiner Arbeitsgruppe mit der Interaktion des Immunsystems mit dem Gehirn nach einem Schlaganfall.

In seinem ERC-Projekt mit dem Titel „T cell driven inflammatory mechanisms promote recovery after acute brain infury“ wird er die Rolle von T-Zellen beim Heilungsprozess nach Gehirnverletzungen untersuchen. In früheren Arbeiten konnte er bereits zeigen, dass die Rekrutierung von T-Zellen ein wesentlicher Mechanismus des Entzündungsprozesses im Gehirn nach einem Schlaganfall ist. Ziel des ERC-Projekts ist es, das therapeutische Potenzial von T-Zellen bei Gehirnverletzungen zu identifizieren.

Arthur Liesz studierte Medizin an den Universitäten Würzburg und Heidelberg. Er wurde in Heidelberg im Fachbereich Neurologie promoviert, wo er auch bis 2013 als Assistenzarzt für Neurologie tätig war. Im Jahr 2013 wechselte er an das Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung am Klinikum der LMU, wo er zudem als „Clinician-Scientist“ des Exzellenzclusters SyNergy gefördert wird.

Pressemeldung der LMU