Munich Cluster for Systems Neurology
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Press Release (in German): 50 Jahre Uniklinikum - Brückenbauer für ein singuläres Projekt

Das Klinikum rechts der Isar plant den Bau eines Multiple-Sklerose-Forschungs- und Behandlungszentrums, um die bisher unheilbare Krankheit genau verstehen zu lernen und bessere Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Ermöglicht wird das Forschungszentrum durch die Klaus-Tschira-Stiftung: Sie gibt 25 Millionen, der Freistaat Bayern weitere neun Millionen Euro. Die Stiftung, die sich auch der Erforschung der Multiplen Sklerose verschrieben hat, finanziert damit nicht nur einen Löwenanteil, sie initiierte ursprünglich auch das Projekt MS-Zentrum: Denn sie beauftragte hochkarätige Wissenschaftler, nach dem geeigneten Ort für ein solches Forschungszentrum zu suchen – und die Wahl fiel auf die TUM mit ihrem Klinikum.

22.05.2017

„Wir möchten Brücken bauen zwischen Grundlagenforschung, klinischer Forschung und Patientenversorgung. Denn maßgebliche Fortschritte in der Forschung werden heute durch neue Technologien mitgeprägt, die normalerweise in der Klinik nicht vorgehalten werden können“, sagt Professor Bernhard Hemmer, SyNergy-Mitglied und Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum rechts der Isar.

Das Gründungsteam des MS-Zentrums um Professor Hemmer setzt aber nicht nur auf innovative Technologien. Ihr wichtigstes Anliegen ist vielmehr, Grundlagenforscher und forschende Klinikärzte zusammenzubringen. Ziel ist, „dass Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Disziplinen und Arbeitsgruppen stattfindet“. Die Mediziner verwenden in diesem Zusammenhang den Begriff „Translation“. Darunter versteht man, „dass die Fragestellungen aus der Klinik in die Grundlagen getragen werden, und auf der anderen Seite Erkenntnisse aus den Grundlagen in den klinischen Kontext eingebunden werden.

 

Pressemeldung des Klinikums rechts der Isar der TUM